Poetica

Jede Wut ist abgeklungen. Jeder Schrei versiegt und offene Wunden gepflastert. Von jetzt an nur noch brennende Traurigkeit. Schutt und Asche und Scherben begleiten mich in jedem Traum. Tränen trocken wie meine Kehle. Feines Salz auf dem Gesicht. Erstarrt das ehrliche Lächeln. Lachen nur noch, damit keiner fragt. Leidensfähig. Gebrochen.
Ich suche immer noch jedwedes Teil meines Herzens. Es zerbarst als die Tür ins Schloss fiel.
Klein. Kalt. Einsam. Lieblos und leergeliebt. Gedankenfetzen. Szenerien zerreißend, schreiend laut bis ich taub bin für jedes liebe Wort.
Es schneit draußen und drin in mir...mehr kann nicht sagen. Wollt dir doch so vieles sagen, dass du eigentlich schon weißt... drum spar ich mir die Worte. Herzschlag. Atemzug. Herzschlag. Atemzug.
Ich vermisse dich...

2.1.09 23:04

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


younghamlet (11.1.09 02:54)
"Ich atme ein, ich atme aus, lebe einen Tag nach dem andern..." - und es wird anders, so heiß der schmerz auch brennt, so schneidend der wind über die wüste deiner seele bläst und nur salziges pulver zurücklässt - du wirst leben, du wirst atmen, und ja, du wirst lieben. Denn jede wüste kennt eine regenzeit, eine zeit der blüte, fruchtbarkeit und vegetation! Bunte blumen sprießen, das salz hinweggespühlt vom kühlenden regen. Der matschige schnee weggewaschen. Nur sprünge im boden erinnern an die letzte trockenzeit. Endlich wieder befreites lächeln...
"Und es tut weh, wenn ich an dich denk - an dich und mich, gegen den rest der welt... und dann kommt ein lächeln über mein gesicht und es fällt mir jemand anders ein..............."


Schnuffellover (15.1.09 21:12)
Herz rennt schlag um schlag immer schneller schneller, endlich fester Boden da das Eis schmilzt, da meine Seele brennt. Brennt verzehrt sich nach dir, nach Frieden, nach ruhe, nach leben, nach liebe von mir zu dir, von dir zu mir. Licht, immer heller, immer weiter sehe ich, weiter weiter. Der Himmel klärt auf so klar ohne Wolken ohne Dunst ohne zweifel das Ziel vor Augen zum greifen nah, nur noch zeit die uns trennt von dem wonach wir uns immer sehnten, ein unendliche tiefes, ewig andauerndes, vollkommenes WIR.


mfclgw / Website (25.11.10 00:03)



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